Waschtipps

Maschinenwäsche nötig?

Bevor es zum Waschgang kommt lohnt es sich, das Kleidungsstück erstmal genau zu untersuchen. Wenn es nur unangenehme Gerüche aufweist, wie z.B. nach dem Essen gehen oder einer Party, reicht es manchmal schon einfach nur zu lüften. Einzelne Flecken können super punktuell behandelt werden. Bei größeren Verschmutzungen kann man einzelne Teile auch super mit der Hand auswaschen, das spart Wasser und Waschmittel.

Waschetikett checken

Die meisten Kleider von Leih Dich Frei haben Etiketten. Auf ihnen findest du die Materialangabe und die passende Waschempfehlung. Falls kein Etikett vorhanden ist, kannst du auf unserer Homepage beim jeweiligen Artikel unsere Waschempfehlung checken. Die empfohlene Waschtemperatur am besten nicht überschreiten, das spart nicht nur eine Menge Energie, sondern lässt das Kleidungsstück auch länger leben.

Richtig sortiert?

Sortiere vor dem Waschen deine Wäsche nach Farbe und Material. Für bunte Wäsche eignet sich am besten Color Waschmittel, da dieses die Farben länger erhält. Für weisse und helle Wäsche nimmst du am besten Vollwaschmittel, dieses enthält meisten etwas Bleiche. Achte darauf dass die Waschmaschine nur 2/3 gefüllt ist, das spart Wasser, Energie und es kommt zum Besten Waschergebnis.

Flecken?? Oh no!!!

Flecken sind in der Regel gut zu bekämpfen solange sie nicht allzu alt sind. Meistens lassen sie sich schon gut mit Soda, Gallseife oder Zitronensäure vorbehandeln. Dadurch kannst du bei der Maschinenwäsche mit niedrigeren Temperaturen waschen und das Waschmittel reduzieren. Welches Mittel zu welchem Fleck passt, findest du hier:

Zitronensäure (Vorsicht hier bei farbiger Kleidung erst einmal auf einer unauffälligen Stelle testen)

Tomatensoße, Rotwein, Schokolade, Früchte/Obst, Deo, Schweiß

Soda: Fett, Rotwein, Kaffee, Gemüse

Essigessenz: Make-up, Gras, Deoränder, Kugelschreiber

Gallseife: Obst-, Stärke-, Blut-, Eiweiß- und Fettflecken

*wie der Name schon sagt besteht Gallseife aus Rindergalle, eine gute alternative wäre z.B. eine palmölfreie Kernseife.

Sonne:

Dauerhafte Flecken auf heller Kleidung, Handtüchern oder Stoffwindeln lassen sich super durch die Kraft der Sonne bleichen. Lege das Teil einfach für ein paar Stunden an einen sonnigen Fleck, der Rest passiert von alleine.

Der richtige Waschgang

Den Waschgang selbst, wählst du nach dem Material aus. Wolle und Feines wäschst du am besten im Schonwaschgang mit max 600 Umdrehung oder per Hand.

Meistens wird die Wäsche schon bei 30 Grad gut sauber. 60 Grad empfiehlt sich für stärker verschmutzte Teile und hygienische Sauberkeit, 90 Grad ist im seltensten Fall für sehr starke Verschmutzung und beständigen Materialien wie Baumwolle und Leinen gut geeignet. Polyester nicht im Schonwaschgang waschen. Durch das viele Wasser werden noch mehr Microplastik Partikel ausgewaschen. Gegen Mikroplastik im Abwasser helfen gut Wäschenetze.

Maschinenpflege

Normalerweise reichen Niedrigtemperaturen vollkommen aus um die Wäsche sauber und rein zu bekommen, ab und an lohnt es sich trotzdem mit hohen Temperaturen zu waschen, so kannst du die Maschine super von Keimen und Bakterien befreien. Nach dem Waschen empfiehlt es sich die Waschmaschinentüre und den Waschmittelbehälter zum Lüften einen Spalt offen zu lassen. Ab und an kannst du die Trommel ,die Gummis und die Türe von innen super mit Essigessenz reinigen und das Waschmittelfach in die Spülmaschine stellen. So beugst du Bakterien und Keimansammlungen vor.

Trocknen

Für die Umwelt ist es am besten wenn du deine Wäsche an der Luft trocknest. Natürlich solange es der Platz und dein Umfeld zulässt. Wolle und Seide im liegen trocknen. Falls ein Trockner notwendig ist, achte darauf, dass du den Energiespar Modus wählst. Der dauert zwar meist länger schont aber Umwelt und Geldbeutel.

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