Über uns

Hej, ich bin Laura, ich komme aus Aschaffenburg und bin 36 Jahre alt. Ich hatte wohl etwas Langeweile letztes Jahr im Lockdown. Zumindest geistig, denn unsere 2 Kinder und Hund hielten mich physisch trotzdem gut auf Zack.
Dennoch entstand viel Platz für Gedanken rund um die Zukunft, die Umwelt, unser Konsumverhalten. Wir lebten schon weit vor Corona sehr konsumbewusst und nachhaltig. Doch plötzlich wurde alles noch weiter runter geschraubt und ich spürte mit wie wenig wir eigentlich auskommen können ohne dabei groß verzichten zu müssen.
Da ich mich schon sehr früh für Mode interessierte, kam mir schnell die Frage wie man auch auf diesem Gebiet seinen Konsum noch weiter reduzieren kann, ohne dabei auf coole Outfits verzichten zu müssen.
Ich habe zuvor schon Second Hand geshoppt, da mir der Gedanke gefiel den Kleidern die bereits da sind noch mal eine Chance zu geben. Ganz oft ist mir dabei aufgefallen dass diese Artikel in einem super Zustand waren. Ich hatte wirklich noch lange Freude daran. So kam ich auf die Idee ein Sharing Konzept zu erstellen. Die Sachen können genutzt werden und wenn man sich daran satt gesehen hat, sie einfach wieder zurück geben. Somit haben noch viele andere Freude daran, ohne, dass ein Kleidungstück auf den Müll geworfen oder sogar neu produziert werden muss.

Für mich war es total wichtig, dass jede*r auf die Kleidung zugreifen kann. Ob Großstadt, Kleinstadt oder das kleine Dorf, ALLE sollten die Möglichkeit haben einen grünen Fußabdruck zu hinterlassen.

Martin, mein Partner, hat durch sein E-Commerce Studium die nötigen Skills und konnte mir gut helfen beim Erstellen eines Web „Shops“. So lag die Sache auf der Hand. Die Gründung einer großen Verleih Bibliothek ortsungebunden und flexibel, stand nichts mehr im Wege.

In der Zeit des „Bauens“ kamen wir so ziemlich an unsere Grenzen. Der 2te Lockdown im Dezember traf und genauso hart wie alle anderen. Plötzlich waren wir wieder zu fünft in unserer 75 m2 Wohnung und versuchten neben Job und Kindern die Sharing Idee umzusetzen.

Zwischendurch ploppten immer wieder Zweifel auf. Ist die Kleidung schön die ich habe? Habe ich zu wenig Kleidung? Wird das Ausleihen von Kleidung überhaupt angenommen? Oder kaufen die Leute doch lieber? Lässt sich die Seite so umsetzten wie ich es mir vorstelle? Lässt sich das Verleih-System so umsetzen?

Langsam hatte ich dass Gefühl: Wenn das Ego zweifeln will, dann zweifelt es – egal woran.
Und so versuchte ich mich immer wieder aufzubauen und daran festzuhalten was mich von Anfang an angetrieben hat.
Der Gedanke unserer Mutter Erde etwas zurückzugeben das wir wahrscheinlich nie wieder gut machen können.

Darum lasst uns gemeinsam an einem Strang ziehen, der Welt zeigen dass es Alternativen gibt zum stetigen Konsum und man dabei auch noch unglaublich sexy aussehen kann.

Let´s borrow and make the world a little happier!

<3 Laura

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